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Sebastian Rüegg

Im Wald geboren und auf dem Lande aufgewachsen, genoss er die gute Luft und die Natur schon in frühen Jahren. Im Sommer stand er am liebsten barfuss in die noch warmen Kuhfläden, ass Sauerampfer schon zum Frühstück und wurde von seinen Eltern mit Crosby, Stills, Nash & Young zugedröhnt. Im Winter musste das Essen noch selbst gejagt werden. Die Lebensschule der Wildnis machte ihn zum Jäger und Sammler und stählte seinen noch heute sehnigen Körper für den Kampf in den Strassen Mostindiens. Mit Pfeil und Bogen wusste er umzugehen. Das machte Eindruck. Mit mässigem Erfolg führte der selbsternannte Love-Warrior im Alleingang einen Kampf für mehr Liebe und Frieden in der Region. Bald schloss er sich dann aber der vier- bis fünfmann starken Friedensbewegung "The Wiglyfighters" an. Gemeinsam waren und sind sie immer noch stark. Mittlerweile ist er Wärter in einer Heilanstalt für Nervenkranke. Sein Essen braucht er nicht mehr selbst zu jagen, er bekommt ja monatlich Sold vom Kanton. Dieses Geld braucht er hauptsächlich für seine Wohnung in Winterthur.